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Gemeinsam am Arbeitsplatz!

Arbeit ist vielleicht nicht immer „das halbe Leben“, aber sie ist wichtig für alle Menschen. Jeder will gebraucht werden! Viele in unserer Gesellschaft wissen gar nicht, was Menschen mit Behinderungen in der Arbeit zu leisten imstande sind. Und dass die Werkstätten für behinderte Menschen zum Beispiel als Systemlieferanten intensiv an der Herstellung deutscher Autos beteiligt sind.
Eine zunehmende Zahl behinderter Menschen arbeitet an „ganz normalen Arbeitsplätzen“ in der Industrie, dem Handwerk oder im Bereich der Dienstleistung. Und viele Arbeitgeber haben die Erfahrung gemacht, dass sie unverzichtbar als Kolleginnen und Kollegen im Betrieb geworden sind.
Wie denken Sie darüber? Und welche Erfahrungen oder Ideen haben Sie?

Gemeinsam in Kindergarten & Schule”

Teilhabe setzt voraus, dass Menschen mit Behinderungen sich begegnen – von Anfang an. Kinder sind Kinder, und Kinder gehören zusammen. Deshalb ist es so wichtig, dass auch unsere Kindergärten und Schulen ein gemeinsames Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung ermöglichen. Das fordert auch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die im Jahr 2009 von Deutschland ratifiziert wurde.
Aber geht das überhaupt? Können Kinder mit manchmal ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gemeinsam unterrichtet werden? Viele ermutigende Beispiele in integrativen Kindertagestätten und integrativen Schulen, zum Beispiel auch in den sogenannten Kooperationsklassen (oder „Außenklassen“), machen deutlich, dass vom gemeinsamen Leben und Lernen alle Kinder profitieren, auch die vermeintlich „stärkeren“.
Wie denken Sie darüber? Und welche Erfahrungen oder Ideen haben Sie?

Gemeinsam im Verein!

Wir Deutschen sind bekanntlich Vereinsmenschen. Warum das so ist? Bestimmt geht es dabei nicht jedem um „Vereinsmeierei“. Nein, im Verein trifft man Menschen, mit denen man ein gemeinsames Interesse hat: das Singen, den Sport, die Fasnet, das Kegeln, Wandern oder was auch immer …
Im Verein geht es gesellig zu. Viele Menschen haben ihre besten Freunde im Verein kennen gelernt. Menschen mit Behinderungen gehören dazu. Sie haben dieselben Interessen wie andere Menschen. Sie wollen dabei sein: im Kirchenchor, Sportverein, der Jugendgruppe, der Volkshochschule oder Musikschule …
Wie denken Sie darüber? Und welche Erfahrungen oder Ideen haben Sie?

Gemeinsam im Viertel!

Die Zeiten, in denen Wohnheime für behinderte Menschen auf der “grünen Wiese” geplant und gebaut wurden, sind weitgehend vorüber. Heute geht es darum, mitten im Ort und „in ganz normaler Nachbarschaft“ zu leben. Das Schwätzchen am Gartenzaun, der Gang zum Bäcker am Eck, die von der Nachbarin „ausgeliehene“ Milch – dazugehören in der Nachbarschaft bedeutet Teilhabe.
Vereinzelt geschieht es immer noch, dass Bürgerinitiativen sich gegen die Nachbarschaft von Menschen mit Behinderungen wenden. Das passiert aber nicht, weil sie mit einer solchen Nachbarschaft schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht hätten, sondern weil sie in der Regel gar keine Erfahrungen mit behinderten Menschen haben. Was wir nicht kennen, das macht uns Angst. Da hilft nur eins: Kennenlernen – gemeinsam im Viertel!
Wie denken Sie darüber? Und welche Erfahrungen oder Ideen haben Sie?