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Gemeinsam in Kindergarten & Schule – Ihre Ideen!

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Ihre Ideen

  • Sonja Glocker schrieb am 11.02.2010 um 11:53 Uhr folgenden Kommentar

    wie wäre es wenn Schüler im Rahmen einer Projektwoche zusammen mit Behinderten Abfall aufsammeln würden oder Krötenzäune errichten ( mit fachlicher Unterstützung vom Naturschutzbund), oder nicht einheimische Pflanzen ausreissen würden oder Nistkästen die die Behinderten gebaut haben (oder die Schüler) zusammen aufhängen, evtl. bei Basaren, Flohmärkten verkaufen würden (Öffentlichkeitsarbeit) das wäre soziales und ökologisches Engagement.

  • Alexander Götz schrieb am 08.02.2010 um 21:50 Uhr folgenden Kommentar

    Ich bin Sonderschullehrer und nun bereits seit 6 Jahren in einer Klasse mit Intensivkooperation tätig. So vielversprechend all die vielen Projekte und Bemühungen seitens der Lehrer vor Ort auch aussehen, so schwierig ist es jedes Jahr aufs Neue, Integrationsklassen einzurichten und für gute Startbedingungen gerade im Eingangsbereich der Grundschule zu sorgen, da sich sowohl die Schulämter als auch die Regierungspräsidien nicht ausreichend für die Integration von Menschen mit Behinderungen in Regeleinrichtungen einsetzen. Integration wird leider auf dem Rücken der Lehrer ausgetragen: Von \\\"oben\\\" wird sie zwar geduldet (es ist ja auch modern, sich für Behinderte stark zu machen!), aber nicht ausreichend unterstützt. Schön, wenn sie durch sehr engagierte Lehrer und Lehrerinnen funktioniert, aber Ressourcen zur Verfügung stellen ... soweit will man dann doch nicht gehen. Ich bin ziemlich frustriert wenn ich gerade vor dem Hintergrund der UN-Konvention jedes Jahr aufs Neue bangen muss, ob ich z.B. weiterhin in meiner Klasse bleiben darf oder ob ich nun doch wieder an die Sonderschule zurück muss. Hierfür müssten klare Regelungen und eine gesetztliche Grundlage geschaffen werden, damit Integration auch gelingen kann.

  • Johanna S. / Cindy R. schrieb am 08.02.2010 um 10:48 Uhr folgenden Kommentar

    Im Rahmen unseres Referendariats an Sonderschulen haben wir eine Kooperation unserer Schule für Geistigbehinderte mit dem örtsansässigen CVJM begonnen. Mehrere Schülerinnen unserer Schule besuchen seither eine Jungschar vor Ort. Bis zu den Sommerferien begleiten wir beiden die Mädchen und unterstützen die Mitarbeiter der Jungschar. Im Anschluss an diese Zeit können die Mädchen auch ohne uns erfreulicherweise weiter das Angebot der Jungschar nutzen - die Mitarbeiter können sich das nun gut vorstellen, auch dass weitere Schülerinnen und Schüler dazustoßen.

  • Thomas Weber schrieb am 23.01.2010 um 19:47 Uhr folgenden Kommentar

    Hallo, bin sehr begeistert von Eurer WEBSITE. In meiner Verwandschaft haben wir ein sechsjähriges Mädchen mit DOWNSYNDROM. Vor einigen Monaten wurde ich gefragt, ob ich 30 Kinder zwischen 2 und 12 Jahren für eine Fotoausstellung fotografieren könnte. Ich war emotional völlig überdreht und durchweg positiv berührt, mit was für fröhlichen Menschen ich zusammenarbeiten durfte. Aus Eigenmotivation habe ich seit einigen Tagen die Homepage BESONDERKEITEN.DE , welche im Feinschliff noch verifiziert werden muss. Bin vom Aschendorffverlag in Münster angefragt worden, ob ein Buch von meiner Seite interessant wäre? Herr Hüffer der Herausgeber der Westfälischen Nachrichten hätte Interesse eine Auflage zu starten. Allerdings fehlt mir noch der rote Faden. In den nächsten Wochen werde ich mich auf den Weg machen, sowohl Erwachsene und Kinder aus Behinderteneinrichtungen zu suchen. Allerdings wäre ich auf Anregungen und Ideen was zur Veröffentlichung führen kann, Ihrerseits und Eurerseits sehr sehr dankbar. Ich fotografiere seit 30 Jahren, davon fünf Jahre professionell. Hauptberuflich bin ich im wissenschaftlichem Aussendienst und habe eine Familie mit zwei Kindern. Würde mich über eine Rückmail riesig freuen. Vielleicht könnte man sich auch treffen ! Schöne Grüße aus dem tiefen Hegau Thomas Weber

  • Martin K. schrieb am 11.01.2010 um 14:16 Uhr folgenden Kommentar

    Ich bin der Meinung, dass Sie hier den Punkt in der Kommunikation an der richtigen Stelle gesetzt haben und unserer Gesellschaft in lebhafter und gemeinschaftlich Darstellung Chancen aufzeigen, die auffordern und Lust machen. Weiter So!

  • Simone Schulz schrieb am 04.01.2010 um 13:40 Uhr folgenden Kommentar

    Wie wäre es, die Eltern, auch die Mütter besser zu unterstützen? Als Mutter eines autistischen Sohnes, der in Gesellschaft oft verhaltensauffällig war und ist, wurde ich sehr wenig darin unterstützt, eine notwendigerweise konsequente Haltung an den Tag legen zu müssen. Das Unverständnis meiner Mitwelt hat uns jahrelang in einen gesellschaftlichen Rückzug getrieben. Bei Integration tat sich aber andrerseits die Leiterin des Kindergartens Untermarchtal (Sehr katholisch) hervor, die meinen Sohn trotz schwierigen Verhaltens nicht abschob. Dann die Förder -und die Hauptschule Munderkingen, deren Lehrer Großartiges leisteten. Jetzt ist er aufgrund einiger Verhaltensschwierigkeiten in der Öffentlichkeit in einer Wohngruppe des Hoffmannhauses Wilhelmsdorf.

  • Bettina Bader schrieb am 29.12.2009 um 12:52 Uhr folgenden Kommentar

    Hallo, ich finde ihre Kampagne \"Gemeinsam in Kindergarten und Schule\" einfach Klasse. Unsere Tochter ging mit Handicap in einen Regelkindergarten, in die Grundschule und jetzt in die 7.Klasse einer Hauptschule. Sie hatte all die Jahre stundenweise Unterstützung von einer Sonderschullehrerin (KBF Mössingen). Sie ist voll intergriert und hat viele Freunde. Nicht nur unsere Tochter hat durch die Integration voll profitiert, auch die anderen Kinder.Wir würden es genau so wieder machen. Wir sind auch dem damaligen Kindergarten und den Erzieherinnen, der Grundschule und den Lehrerinnen, und jetzt der Hauptschule sehr dankbar, dass es möglich war und ist. Ich bin von Beruf Erzieherin und arbeite als pädagogische Assistentin an einer Hauptschule. Meine Idee: Ich arbeite an vier Tagen in der Woche, am Donnerstagmorgen habe ich frei. Gerne würde ich an diesem Morgen ein Kind im Kindergarten begleiten und unterstützen. Liebe Grüße Bettina Bader

  • Kirsten Ehrhardt schrieb am 08.12.2009 um 11:40 Uhr folgenden Kommentar

    Ich wünsche der Aktion allen Erfolg! Und der besteht für mich vor allem darin, dass behinderte Kinder künftig dort zur Schule gehen können, wo die anderen Kinder auch: In der Schule vor Ort. Wir sind vier Walldorfer Eltern (Walldorf/Baden) und haben für unsere Kinder mit ganz unterschiedlichen Handicaps Anträge auf eine integrative Beschulung in der örtlichen Regelgrundschule, der Schillerschule, für das nächste Schuljahr gestellt. Die Menschen bei uns im Ort, die unsere Kinder von klein auf als einen Teil der Gemeinschaft in Kindergarten, Kirche und Vereinen kennen, brauchten wir nicht zu überzeugen. Im Gegenteil: Wir haben in Walldorf eine Schule mit einem engagierten Schulleiter, einem integrationserfahrenen Lehrer-Team, Elternbeiräten, die uns unterstützen, mit den räumlichen Möglichkeiten, mit Lehrerinnen, die die Klasse gerne übernehmen würden und hinter dem Konzept eines zieldifferenzierten Unterrichts stehen. Wir leben in einem Ort, der viel für Kinder und Jugendliche tut, wir sind Eltern, die ihre Kinder von klein auf integriert haben und zu aller Unterstützung bereit sind. Ideale Voraussetzungen also, um modellhaft einmal zu zeigen, wie Integration in der Schule möglich sein kann. Nun sind die Behörden, vom Schulamt bis hin zum Kultusministerium, am Zuge und können zeigen, dass auch sie sich in Baden-Württemberg auf den Weg gemacht haben, die UN-Konvention im Sinne einer Schule für alle umzusetzen. Da sich unsere Anträge im Rahmen der in BW ohnehin sehr engen gesetzlichen Rahmenbedingungen bewegen, braucht es aus unserer Sicht nur den Willen und das Engagement, diese Integrationsklasse mit entsprechender sonderpädagogischer Zusatzausstattung einzurichten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir werden gerne in diesem Forum über den weiteren, hoffentlich positiven, Verlauf berichten und freuen uns natürlich auch über Rückmeldungen und jede Form der Unterstützung. Wir wünschen uns so sehr, im Herbst ein Schultütenbild herummailen zu können, das unsere Kinder glücklich neben ihren kleinen Kindergartenfreunden zeigt. Kirsten Ehrhardt (kirsten-ehrhardt@web.de) aus Walldorf, Mutter eines sechsjährigen Sohnes mit Down-Syndrom.

  • Helen Binder schrieb am 05.12.2009 um 20:34 Uhr folgenden Kommentar

    Man muss gute Beispiele mehr bekannt machen!

  • Christian Kemper schrieb am 03.12.2009 um 00:25 Uhr folgenden Kommentar

    Wie wäre es, in freudiger Atmosphäre und mit allen Gruppen der Schulgemeinde (SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, Angestellte, kritische Freunde...) Fragen zu stellen wie bspw.: Werden Menschen bei dem ersten Kontakt mit dem Kindergarten oder der Schule freundlich empfangen? Heißt die Einrichtung alle Kinder oder SchülerInnen willkommen? Gibt es eine Strategie, die Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigungen zu ermöglichen? So kommen die Menschen schnell in Kontakt miteinander und konkrete Handlungsenergien entstehen... Wie toll wäre es, wenn wir begreifen, dass wir alle so unterschiedlich sind, wie kaum vorstellbar (allein ich bin morgens ein anderer als abends und heute anders als gestern) und es ein Gewinn für uns alle ist, auch alle in ihrer Vielfalt willkommen zu heißen! Was können wir alles voneinander lernen...

  • Ute Denkel schrieb am 02.12.2009 um 20:14 Uhr folgenden Kommentar

    Ich selbst arbeite in einer integrativen Klasse mit Regelgrundschülerinnen und Kindern mit Hörschädigung. Ob Hörschädigung, geistige Behinderung, Verhaltensauffälligkeiten (oder -originalitäten), ob hochbegabt oder mit Migrationshintergrund... dass Kinder offen genug sind, miteinander zu lernen und Freundschaften zu schließen jenseits von Etiketten ,die wir über sie verhängen, habe ich 10.723Mal im Alltag erlebt. Dass aber wir (allgemeine und Sonderschul-)LehrerInnen und ErzieherInnen, Eltern und PolitikerInnen (...) mti einer großen Portion Idealisimus (der Weg entsteht beim Gehen - nichts ist von Anfang an ideal) und trotzdem Kompromissbereitschaft, mit viel Kreativität, Teamfähigkeit und -begeisterung Schritte gehen müssen, ist das Entscheidende. Das verlangt oft ein Umdenken oder eine Umgewöhnung - es lohnt sich aber und ist unsere Verantwortung! Integration/Inklusion darf jedoch nie ein Sparmodell sein. Kinder mit Behinderung brauchen nicht nur Teilhabe, sondern bei diesem "Teil-haben" auch gute Bedingungen möglichst barrierefrei lernen zu können. Ich stelle mir eine Klasse vor, in der immer zwei LehrerInnen der jeweiligen Professionalisierung zusammen unterrichten. Ich wünsche mir für diese LehrerInnen angerechnete Teamstunden, gemeinsame Fortbildungsmöglichkeiten... Ich wünsche mir, dass auch vermehrt RegelschullehrerInnen auf eine Kooperation mit SonderschulpädagogeInnen in der Ausbildung vorbereitet werden. Ich stelle mir eine Klasse vor, in der der Unterricht so strukturiert ist, dass man gemeinsam lernt und gemeinsame Phasen hat, jeder aber mit Material arbeitet, das seine Fähigkeiten fördert. Ich stelle mir eine Klasse vor, in der "Behinderung" (von außen behindert werden) Thema sein darf und manchmal ist, aber nicht immer. Eine Klasse für alle, die wirklich für alle das Beste ist und nicht nur ein politisches Vorzeigeprojekt...

  • Susanne und Ulrich Hähner schrieb am 02.12.2009 um 19:32 Uhr folgenden Kommentar

    Auf eine, zugegeben naive Frage von mir, wie es denn sei als behinderter Mensch aufzuwachsen, antwortete die schwerbehinderte Frau: "normal". Es gibt eben verschiedene Normalitäten. Gut wäre, wenn die von Anfang an akzeptiert werden könnten. Da können wir Erwachsenen vielleicht von Kindern lernen. Die tun das nämlich in aller Regel. Übrigens: wer nicht aussortiert, braucht auch nicht zu integrieren!

  • Helmut Walther schrieb am 02.12.2009 um 16:56 Uhr folgenden Kommentar

    Ich stelle mir eine Schule vor, in der die Schüler einer Klasse nicht immer genau die gleichen Lernziele erreichen müssen. Dieser Umstand führt dazu, dass manche ausgeschlossen werden. Man muss es möglich machen, dass Schüler einer Klasse auch auf unterschiedliche Ziele hin lernen können. In dieser Schule gäbe es natürlich kein Sitzenbleiben. Die Schüler einer Klasse könnten verschiedene Abschlüsse absolvieren. Manche würden früher aufhören und hätten Abschluß A, andere würden länger dabei bleiben und hätten Abschluß B. Behindert oder nicht, sowas gäbe es da natürlich auch nicht.

  • Rudi Sack schrieb am 01.12.2009 um 17:28 Uhr folgenden Kommentar

    Das ist meine Lieblingsgeschichte zum gemeinsamen Unterricht: Am ersten Tag einer Kooperationsklasse sitzen einige Kinder zusammen und diskutieren darüber, welche Kinder hier nun eigentlich "die Behinderten" seien. Da kommt die Lehrerin dazu und sagt: "Jetzt bin ich aber gespannt, zu welchem Schluss ihr gekommen seid!" Darauf die Kinder: "Also wir glauben, der ist behindert und die und der... Weil: die haben eine Brille!" - "Das ist ja interessant", sagt da die Lehrerin. "Aber jetzt passt mal auf: ich habe auch eine Brille." - "Ja, bei dir waren wir uns auch nicht ganz sicher", sagen da die Kinder. "Aber dann haben wir uns gedacht: wahrscheinlich bis du doch nicht behindert."

  • Christian Lütticke schrieb am 01.12.2009 um 16:17 Uhr folgenden Kommentar

    Wenn Integration auch nicht in allen Schulformen funktioniert, dann vielleicht über Kunst und künstlerisches Arbeiten. Das waren die ersten Gedanken zu meiner Idee. In der Kunst gibt es keine Grenzen - Alles ist erlaubt, Jeder ist Künstler. Und Alles, was aus einer eigenen Idee entsteht, ist meiner Meinung nach gute Kunst. Menschen, die zusammen kreativ arbeiten, überwinden Grenzen und vergessen Verschiedenheiten. Wer schon einmal selbst ein eigenes Werk gemalt hat, konnte vielleicht feststellen, wie schnell man sich im künstlerischen Prozess verliert, über sich selbst hinauswächst und dann am Ende Stolz auf das fertige Werk blickt. Kunst machen ist ein Erlebnis. Behinderten Menschen geht es da sicher nicht anders. Warum sollte es also nicht möglich sein behinderte und nicht-behinderte Kinder durch Kunst zusammenzuführen, Kreativität als Brücke zu nutzen? Meine Idee ist ein integratives Führungsangebot für Kinder in der Staatsgalerie Stuttgart ab 2010, während meines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Kultur und darüber hinaus. Ich hoffe das Konzept hat Erfolg und kann gegenseitiges Interesse wecken. Vielleicht gibt es irgendwann Begriffe wie „behindert“ und „anders“ nicht mehr. Irgendwann sprechen wir vielleicht nur noch von „besonders“ und „individuell“? - Und gerade das sind doch auch die Kernbegriffe, die ein erfolgreiches Kunstwerk ausmachen!

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