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Gemeinsam am Arbeitsplatz – Ihre Ideen!

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Ihre Ideen

  • Bettina Gorenflo schrieb am 15.03.2010 um 13:20 Uhr folgenden Kommentar

    Meine 22 jährige Tochter ist beidseitig hochgradig schwerhörig. Nach dem Hauptschulabschluß einer Schule für Hör-und Sprachbehinderte Kinder ging sie für 3 Jahre in ein Internat in Neckargemünd. (Hör-Sprachzentrum). Dort erlangt sie den mittleren Bildungsabschluß (Wirtschaftsschule). Im Anschluß daran machte sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunukation in einem Kreditinstitut in Waiblingen. Zum ersten mal war sie nicht mehr unter Hörbehinderten sondern unter Hörenden sogar in der Berufsschule. Es war manchmal eine harte Zeit aber es hat sich gelohnt. Heute ist sie Sachbearbeiterin und hat einen festen Arbeitsplazt :-) "Wenn man etwas nicht richtig hört, heißt das noch lange nicht, dass man den Inhalt nicht versteht", sagt sie immer, oder "Man muss so gut wie ein Hörender sein aber man wird wie ein Behinderter behandelt."

  • Sonja Glocker schrieb am 11.02.2010 um 11:59 Uhr folgenden Kommentar

    Wie wäre es, da ja zur Zeit sowieso jeder davon spricht das HartzIV-Empfänger zur Arbeit verpflichtet werden sollen, diese gemeinnützige Arbeit machen läßt? Die Gemeinschaft zahlt die Unterstützung, da wäre es nur gerecht wenn die Gemeinschaft eine Gegenleistung erhalten würde. Zum Beispiel in Form von Müll aufsammeln, öde Anlagen bepflanzen, Spielplätze herrichten, Altenheime unterstützen (Spaziergänge, Besuche...) Und in diese Arbeit könnten auch tageweise Behinderte integriert werden. So hätten beide Gruppen etwas davon. Soziale Kontakte und man tut auch noch was nützliches........wäre doch schön. Und das Ganze organisieren könnte man auch einem HartzIV-Empfänger überlassen. So würde auch nur geringe Mehrkosten/Mehrarbeit für die Kommunen entstehen.

  • Hans-Joachim Villing schrieb am 21.01.2010 um 20:23 Uhr folgenden Kommentar

    Ich bin gerade im Begriff ein Gewerbe anzumelden,ein Gewerbe mit dem Namen Erika und Magnus - \\\" Der Lieferservice mit Herz \\\",ich möchte Menschen ab 60 Jahren die Möglichkeit bieten,wenn sie nicht mehr selber in der Lage sind ihre Einkäufe zu tätigen,oder sie brauchen ihr Rezept vom Arzt,dies in einem kostengünstigen Rahmen,für sie zu erledigen! Dazu brauche ich aber Menschen,die mich hierbei unterstützen,desshalb habe ich mir gedacht,Menschen einzustellen - ohne Behinderung - und Menschen- mit Behinderung - um ein perfektes Team zu bekommen und eine schöne Atmosphäre zu schaffen,dabei können sich beide Seiten ergänzen.. Aller Anfang ist schwer,aber wenn man nichts riskiert,was ist das Leben dann? Wir alle sind eine Sendung,wir alle haben eine Aufgabe,wir sind nicht nur auf der Welt um zu leben,das wäre zu wenig,denn wir sind geliebt und wertvoll,ob mit oder ohne Behinderung,wir sind ein Teil des Ganzen... Wir müssen in unserem Leben immer wieder von neuem geboren werden,damit unser Leben lebendig bleibt.Der geistliche Weg besteht darin,daß Gott in uns geboren wird.Desshalb möchte ich etwas von mir und meinem Innern,weitergeben - mit diesem Lieferservice!! Drückt mir die Daumen dass es mir gelingt.

  • Susanne Bender schrieb am 20.01.2010 um 11:57 Uhr folgenden Kommentar

    Meine 16jährige Tochter hat eine starke Hörbehinderung. Trotzdem war sie 3 Jahre in unserem Ort auf der Realschule. Wir mussten sie nicht wegen ihrer Schulleistung sondern wegen Mopperei von der Schule nehmen. Wir wohnen in einem kleinen Ort auf der Schwäbischen Alp und es fehlt hier bei Eltern und Schülern absolut das Verständnis für einen Menschen mit Behinderung. Meine Tochter hat hier keine Freunde und fast keinen Anschluß und sogar Lehrer haben mich gefragt:" Was will die denn hier die soll doch auf die Sonderschule." Ich habe schon Angst davor wenn sie eine Berufsausbildung macht. In unserer Leistungsgesellschaft fehlt einfach das Verständnis für Menschen die anders sind, Rücksichtsnahme ist oft ein Fremdwort und wenn man Menschen mit Behinderung immer in besondere Schulen und Einrichtungen wegsperrt kann auch niemand positive Erfahrungen mit solchen Menschen machen.

  • Margarita Sigle schrieb am 11.01.2010 um 14:48 Uhr folgenden Kommentar

    Inklusion ist für viele noch ein Fremdwort, Lippenbekenntnisse von Politikern nützen Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen wenig. Beispiel Fernsehen: Beim "Tatort" gab es zuletzt zwei Sendungen, die zeigen, dass Inklusion auch in den Medien stattfinden kann und muss. Im Stuttgarter Tatort spielte ein zehnjähriger Junge mit Down-Syndrom mit, im Frankfurter Tatort ein autistischer Junge. Die Kritik in der Stuttgarter Zeitung war blamabel: hier hinterfragte der Kritiker den Sinn des behinderten Kindes beim Tatort. Es wird noch lange dauern, bis auch in den Medien die Präsenz von Menschen mit Behinderung normal ist. Margarita S. aus Stuttgart, Mutter eines Sohnes mit Behinderung

  • Dagmar S. schrieb am 11.01.2010 um 12:14 Uhr folgenden Kommentar

    Wegen meinen Arbeitszeiten (bis spät Abends+Winterdienst) fühle iich mich nicht ganz Wohl bei der Arbeit. Kann Freizeitangebote und Bildungsangebote kaum nutzen. Obwohl ich gerne mehr Sportangebote nutzen würde u. auch VHS Kurse, ist dies kaum möglich, da ich fast immer spät heim komme. meiner Meinung nach muss es aufhören, dass Beeinträchtigte Personen Menschen 2. Klasse sind, Sie brauchen Chansengleichheit in Beruf, Schule u. Alltag.

  • Bernd Fedrow schrieb am 05.01.2010 um 17:42 Uhr folgenden Kommentar

    Also ich habe selber eine Behinderung (Asperger-Autismus), und bin über Schulpraktika zu meinem Beruf als Produktionsmechaniker Textil gekommen. In der Schule verheimliche ich meine Behinderung. Dabei war ich im ersten Schuljahr der Klassen-Zweitbeste mit einer 1,8 im Durchschnitt. Bei über der Hälfte war die Versetzung gefährdet; haben ihre Note aber in anderen Fächern ausgeglichen und sind grad noch durchgekommen. Menschen mit Behinderung können auch etwas zum Teil sogar besser als andere. Davon sollten sich die anderen Arbeitgeber mal was abschneiden.

  • Timo schrieb am 07.12.2009 um 10:54 Uhr folgenden Kommentar

    Behinderte Menschen sollen überall arbeiten nicht nur in der Werkstatt.

  • Matthias Hain schrieb am 03.12.2009 um 15:40 Uhr folgenden Kommentar

    Ich denke, dass man Menschen mit Behinderung viel mehr Chancen geben sollte, z.B. in einem Praktikum schon in der Schulzeit. Wie soll man denn zeigen, dass man mithalten kann, wenn man nicht mal die Möglichkeit bekommt.

  • Hannah Schwarz schrieb am 02.12.2009 um 20:43 Uhr folgenden Kommentar

    Viele Menschen haben Talente, die sie beruflich nutzen. Wenn viele Personen ihre Talente am Arbeitsplatz sinnvoll einbringen, entsteht eine Vielfalt und ein Miteinander, das allen nutzt - ein Gewinn für Unternehmen. In Zeiten von Bankenkrise und Finanzproblemen sollten wir vielleicht wieder mehr auf soziales Miteinander und Talent-Vielfalt in Unternehmen achten...

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