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Gemeinsam im Viertel – Ihre Ideen!

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Ihre Ideen

  • Sonja Glocker schrieb am 22.01.2010 um 14:22 Uhr folgenden Kommentar

    Warum nicht mal Behinderte in ein Generationenhaus integrieren. Viele alte Menschen sind wegen ihres Alters eingeschränkt, also auch 'behindert'. Die Häuser sind meist Rollstuhlgerecht gebaut, eine Wohngruppe würde sich hier anbieten. Außerdem lernen die Kinder die in dem Generationenhaus wohnen das man mit Behinderten 'ganz normal' umgehen kann.

  • Karl Bäuerle schrieb am 09.01.2010 um 19:32 Uhr folgenden Kommentar

    Wir (\"Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen\" in Offenburg) versuchen immer mal wieder (wahrscheinlich noch viel zu selten) Alltagsdinge mit unsern Nachbarn aus der Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen gemeinsam zu tun. Hierzu animieren wir auch alle Gruppierungen des Stadtteils. Z.B. sind die Bewohner der Wohnstätte selbstverständlich beim Aufbau und Ablauf des Stadtteilfestes mit dabei. Mithilfe ist auch bei anderen Stadtteilaktionen wie der Seeuferputzete selbstverständlich, die mit einem gemütlichen Hock für alle Beteiligte endet. Bei den Familienausflügen unseres Elternbeirats (z.B. zum Stockbrotgrillen...) sind die Nachbarn der Wohnstätte immer eingeladen. Beim Adventssingen kommen sie sogar zu den Kindern im Kindergarten und singen gerne mit. Der Maitanz der Bürgergemeinschaft Uffhofen ist auch für die Behinderten immer ein willkommener Anlass, endlich mal wieder zu tanzen. Unser Kindergarten pflegt einen relativ regelmäßigen Kontakt zum Sonderschulkindergarten im Stadtteil. Im März wird eine Gruppe von musizierenden Wohnstättebewohner, unterstützt von einer Rockband, bei uns im SFZU auftreten. Ein Tischtennisnachmittag im SFZU mit unseren Hortschülern und der Wohnstätte wurde mit Würstchengrillen im Hof der Wohnstätte abgeschlossen, hierzu waren auch die Eltern eingeladen. Auch beim Flohmarkt oder beim Kleinkunst- und Hobbymarkt beteiligen sich die Nachbarn aus der Wohnstätte immer wieder. Und Sie besuchen gerne kulturelle Aufführungen im Stadtteil. Die Stadtteilkonferenz kämpft, gerade auch wegen der vielen Menschen mit Behinderungen in unserem Stadtteil, (es gibt 2 Wohnstäten mit mehreren Außenwohnungen) darum, dass der kleine Lebensmittelladen in Uffhfoen noch erhalten bleibt. Denn hier können die Menschen mit Behinderungen noch selbständig einkaufen. Wenn der Laden schließen müsste, würde diese Selbständigkeit verloren gehen. Mit dem Pächterwechsel im Strandbad ging leider eine Tradition verlohren, denn er kooperierte mit der Gruppe \"grüner Daumen\". Das sind behinderte Schüler der nahegelegenen Hansjakobschule Schule die bei der Grünpflege im Bad mithalfen. Die Hauptschule unterhält mit der Hansjakob-Schule auch eine Integrationsklasse. Je häufiger wir miteinander in Kontakt kommen, destso selbstverständlicher wird das Zusammenleben, man lernt die Möglichkeiten und Interessen der andern kennen. Und das vor allem von Klein an, denn für unsere Kitakinder ist dies mehr und mehr Alltag.

  • Sturm Winfried Dipl.-Physiker schrieb am 22.12.2009 um 13:57 Uhr folgenden Kommentar

    Vor über 26 Jahren habe ich als passionierter \\\"Pauker\\\" und leidenschaftlicher Physiker an unserem Faust-Gymnasium in Staufen eine High-Tech-Tüftlerschmiede für interessierte Bastler, Tüftler und Erfinder gegründet, wobei unsere innovativen Entwicklungen speziell für beeinträchtigte Menschen konzipiert sind. Meine Intention war dabei ein Brückenschlag zwischen High-Tech und gelebter Mitmenschlichkeit zu schlagen, um das für Deutschlands Zukunft so wichtige Technologie-Interesse bei Jugendlichen mit einer leider in unserer Spaß- und Fun-Gesellschaft weitgehend vernachlässigten Sozial-Kompentenz zu verknüpfen. Heute gehören wir zu einer auch international erfolgreichsten Schüler-Tüftlerschmiede, die sich für Menschen mit Handicap einsetzt. Als \\\"Lehrer des Jahres 2004\\\" (STERN) kämpfe ich mit meinen interessierten Jugendlichen für eine zukunftsorientierte Bildung, zu der auch der soziale Aspekt zählt. Im aktuellen Projekt widme ich mich einem autistischen Jugendlichen, um ihn mit einer potentiellen High-Tech-Entwicklung aus seiner kommunikativen Isolierung zu befreien. Ziel unserer Gesellschaft sollte es sein, zusammen mit beeinträchtigten Menschen das Leben zu gestalten!

  • Nora Burchartz schrieb am 13.12.2009 um 22:30 Uhr folgenden Kommentar

    Ich bin derzeit in einer großen orthopädischen Fachklinik in ambulanter medizinischer Rehabilitation. Dort sind Menschen mit unterschiedlichsten Erkrankungen des Bewegungsapparats, in jedem Alter, viele Nationalitäten, auch mit anderer Hautfarbe, kleine, große, dicke, dünne, offene und introvertierte Menschen. Menschen im Rollstuhl, am Rollator, an Krücken. Aber \"einer fehlt hier\"...nämlich einer mit sog. geistiger Behinderung, und ich glaube nicht, dass der, der da fehlt, nicht auch Rücken-, Knie-, Hüft-, oder andere derartige Probleme haben könnte. Warum also nicht auch sie unter den vielen verschiedenen Gehandicapten? Auch im medizinischen Versorgungssystem muss man darüber nachdenken, dass alle Menschen die Nutzer desselben sind.

  • Hermann Kneisel schrieb am 08.12.2009 um 10:08 Uhr folgenden Kommentar

    In vielen Orten gibt es sog. Stadtteilrunden, die sich um ein zukunftsfähiges, lebendiges Viertel bemühen. Dort könnten sich Menschen mit Behinderung bzw. Ihre Träger offensiv um eine Mitarbeit bemühen, damit man "Gemeinsam im Viertel" in die Tat umsetzen kann.

  • Johanna Trompert schrieb am 03.12.2009 um 07:43 Uhr folgenden Kommentar

    Kennen Sie Ihre Nachbarn? Gibt es bei Ihnen im Viertel gemeinsame Aktionen? Wäre es nicht interessant, mit ganz unterschiedlichen Leuten zusammen zu wohnen, sich im Viertel zu begegnen, Freundschaften zu schließen, sich auszutauschen? Mir persönlich gefällt die Idee der Mehrgenerationenhäuser sehr gut. Viele verschiedene Menschen, alle zusammen unter einem Dach, jeder ein selbstverständliches Mitglied - und alle bringen ihre Fähigkeiten in die Gemeinschaft ein.

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