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Gemeinsam im Verein – Ihre Ideen!

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Ihre Ideen

  • Andreas Machauer schrieb am 20.02.2010 um 10:41 Uhr folgenden Kommentar

    Dickes-Blech ist eine Musikgruppe in Trägerschaft der Lebenshilfe Karlsruhe-Ettlingen. Neben unseren Auftritten in den Werkstätten und Wohnheimen suchen wir selbst auch immer den Kontakt, wo wir eben nicht unter uns sind. So haben wir bei der Local-Handicap-Night im Jubez Karlsruhe im Herbst 2009 auch einen Konzertabend mit der Nichtbehindertenband "Die Mätzga" gestaltet. Unter den Gästen befanden sich auch einige Mitglieder des Faschingsvereines "Reisegruppe Haselnuss". Diese boten spontan an, am Rosenmontagsumzug in Graben-Neudorf auf dem Faschingswagen mitzufahren. Auf diese Einladung hin konnten 10 Personen der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten auf dem Wagen mitfahren und Bonbons werfen. Eine Riesengaudi und "Mittendrin im Leben". Mit dabei war im Übrigen auch unsere Rebecca, die auf dem Foto "Gemeinsam im Verein" abgebildet ist und in unserer Band die Percussion spielt. Auch auf diesem Weg wollen wir uns nochmals bei der "Reisegruppe Haselnuss" für die wahrhaft gelungene Integration bedanken. Alle Informationen, was wir so treiben und wo wir auftreten gibt's auf unserer Homepage www.dickes-blech.de.

  • Timo Kelm schrieb am 17.02.2010 um 13:26 Uhr folgenden Kommentar

    Ich mache schon seit über zehn Jahren begeistertet Musik. Und das macht natürlich am meisten Spaß wenn man in einer eigenen Band spielen. Ich spiele Bass, Keyboard, Gitarre und habe schon mit vielen Bands gespielt im Bereich Pop und Rock. Mit meiner Band TiDaJo spielen wir bei verschiedenen Anlässen. Als nächstes ist am 13.03.10 in Tamm im Ökumenischen Gemeindezentrum ein Benefizkonzert das wir für Bekannte unserer Sängerin spielen. Denen ist die Wohnung abgebrannt. Mehr Infos auf unserer Myspace-Seite dazu. Suchen aber immer wieder Leute die mitmachen wollen z.B. am Bass oder Keyboard egal ob mit oder ohne Behinderung. Habe selber eine Muskeldystrophie Typ Becker Kiener. Kann aber selber noch laufen und bin auf keinen Rollstuhl angewissen. Erteile auch Musikunterricht am Keyboard und habe Erfahrung in diesem Bereich. Hast du eine eigene Band und brauchst Typs wie man einen Song schreibt und ein Arrangement erstellt komme ich auch gerne zur Probe und gebe meine Tipps. Auch ein komplettes Bandchoaching ist möglich. Habe einiges an Wissen zu diesem Bereich und gebe dies auch gerne weiter. Auf der Myspace Seite von TiDaJo einfach eine Nachricht schreiben und dann klären wir alles weitere.

  • A. S.-Löffler schrieb am 10.02.2010 um 21:11 Uhr folgenden Kommentar

    Zur Turnstunde für Kinder mit und ohne Behinderung wollte ich kurz antworten. Oft ist das Alter zwischen 0 und drei Jahren geprägt durch Therapien, Arzttermine und Alltagsbewältigung und auch mit der Suche nach Erfahrungsaustausch, mit Menschen, die ähnliche Probleme haben. Daher ist die Orientierung da zur gemischten Krabbelgruppe noch nicht so stark. Villeicht kann man ja das Alter für Kinder mit Behinderungen nach hinten öffnen? An der Waldorfschule für seelenpflegebedürftige Kinder in Stuttgart haben wir gerade ein wunderbares Integrationsprojekt miterlebt: \"Die Zauberflöte\" wurde als Klassenspiel der 8. Klasse (Kinder mit geistiger Behinderung) einstudiert. Da die 7.Kl Waldorfschule Uhlandshöhe(Regelschule) dieses auch einstudiert hatte ergab sich ein gemeinsames Projekt, bei dem die behinderten Schüler die Hauptrollen innehatten und die Regelschüler das Orchester, Nebenrollen und Doubelrollen übernahmen auf freiwilliger Basis. Sie haben die behinderten Schüler als sehr kompetent und fähig erlebt und hatten großen Respekt vor der künstlerischen Leistung. Alle miteinander haben die Zusammenarbeit positiv erlebt und es sind vier großartige Aufführungen an der Karl-Schubert -Schule dabei herausgekommen. Integration der Regelschüler in die Gemeinschaft der besonderen Schule, das ist für uns als \"Sonderschule\" ein wichtiger Aspekt. Das Gefühl Gasteber zu sein, als Gemeinschaft stark und kompetent aufzutreten, das wurde nicht erst in diesem Projekt erfahrbar und macht Mut weiterhin die Schule als Lernort für die Integration nicht behinderter Menschen zu öffnen. www.karl-schubert-schule.de

  • Bettina Daurer schrieb am 31.01.2010 um 11:48 Uhr folgenden Kommentar

    Anfang 2009 entstand bei Eltern und Freunden von Menschen mit geistiger Behinderung im Raum Bad Friedrichshall der Wunsch, diesen die Möglichkeit zu geben sportlich aktiv zu sein. Unter anderem wurde beim FSV Bad Friedrichshall angefragt, ob dies im Rahmen des Vereinssports dort möglich ist. Die Beteiligung behinderter Menschen wurde dort positiv aufgenommen und im Sommer 2009 wurde eine Behindertensportabteilung gegründet . Die Behindertensportabteilung stieß von Anfang an auf großes Interesse. Neben einer Sportstunde, bei welcher spielerisch der Spaß an Bewegung im Vordergrund steht gibt es inzwischen auch eine Fußballgruppe und weitere Gruppen wie Boccia spielen und Walking sind im Aufbau. Man darf gespannt sein, wie sich die Gruppe weiter entwickelt und wie die Integration in das Vereinsleben gelingt.

  • Christoph Petersen schrieb am 23.01.2010 um 21:01 Uhr folgenden Kommentar

    Hallo! Gerne unterstütze ich Ihr Projekt. Ich bin Jugend- und Heimerzieher, früher war ich Krankenpfleger. Im Rahmen meines Zweitberufes biete ich regelmäßig Musikprojekte an. Das heißt, entweder ich schreibe ein Stück für den jeweiligen jungen Menschen, zu dem er dann singen kann, oder es kann auch eine Karaokeversion bekannter Titel sein. Wichtig ist nicht - was den Gesang betrifft -dass es musikalisch perfekt sein muss. Wichtig ist das Erfolgserlebnis. Bei Interesse melden Sie sich einfach. Ich geb auch Musikunterricht für Gitarre, Schlagzeug, Klavier, Percussions und Flöte. Liebe Grüße Christoph Petersen

  • Kino am Kocher, Aalen schrieb am 16.01.2010 um 15:02 Uhr folgenden Kommentar

    »Andere Filme anders zeigen« ist Motto und Anspruch der inzwischen über 520 genossenschaftlichen KinobesitzerInnen in Aalen. In unserem von 60-80 Cineasten ehrenamtlich betriebenen, gemeinnützigen »Kino am Kocher« zeigen wir neue und ältere Filme aus allen Kulturen und Kontinenten. Besonderen Wert legen wir auf Filme, die das Verständnis für andere Kulturen, sowie das interkulturelle, friedliche und nachhaltige Zusammenleben von Menschen fördern. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass auch Menschen mit Behinderungen ohne große Einschränkungen an allen Filmvorführungen und Veranstaltungen im Kino am Kocher teilnehmen können. Daher haben wir in unserem Satzungszweck folgenden Satz aufgenommen: \\\"Es soll in besonderer Weise darauf geachtet werden, dass auch Menschen mit Behinderungen in der Genossenschaft mitwirken und ohne große Einschränkungen an allen Angeboten und Veranstaltungen der Genossenschaft gleichberechtigt teilhaben können. \\\" Um den Worten auch Taten folgen zu lassen, haben wir uns an einem möglichst barrierefreien Kinoausbau versucht: Der Zugang zu Kino und Gastronomie erfolgt durch eine automatische Glasschiebetür ebenerdig über eine flache Rampe. Die Kinokasse ist 30 cm unterfahrbar und im Kinoraum gibt es Stellplätze für 4 Rollstuhlfahrer mit Begleitpersonen, die ebenerdig vom Kassenbereich/ Windfang aus erreichbar sind. Weitere 6 Plätze sind für Rollstuhlfahrer nutzbar, wenn sie über eine mobile Faltrampe eine Stufe (15 cm) überwinden. Menschen mit Hörschwierigkeiten können an der Kinokasse gegen ein Pfand Funk-Kopfhörer mit individuellen Lautstärkereglern ausleihen. Außerdem haben wir eine geräumige Behinderten-Toilette mit Euroschloss.

  • westermann schrieb am 09.01.2010 um 13:35 Uhr folgenden Kommentar

    Wir haben einen Sohn Down-Syndrom 31 Jahre alt und wir wollten, dass er auch Sport mitmacht.Er kann gut schwimmen, deshalb wollten wir ihn beim TSG Backnang anmelden. Leider wollten die Schwimmlehrer nicht, weil es da um Leistung geht. Nun darf er mit den Kriegsversehrten schwimmen, lauter ältere Leute, aber ganz arg lieb und sehr rücksichtsvoll. Schade, dass ein junger Mensch nur weil er die Leistung in unserer Gesellschaft nicht bringen kann, nichtmitmachen darf. Was mir auch nun sehr stark auffällt ist, dass viele Kinder und Jugendliche ihn anstarren, weil sie gar nicht wissen was mit ihm los ist. Deshalb fände ich es gut wenn man nicht nur Kinder sondern auch erwachsene Behinderte vielleicht mal in die Schule einlädt um sie kennenzulernen. Weil nicht jeder geht zu einer Freizeit mit oder geht zu einem Fest wo behinderte und normale Menschen zusammen kommen.Wenn Down-Syndrom Menschen klein sind finden sie alle ganz süss. Aber wenn sie Erwachsen sind und vielleicht auch etwas füllig, dann hat man anscheinend Schwierigkeiten mit diesem Menschen. Dies kann dadurch verhindern indem man jungen Menschen, im Schulunterricht behinderte erwachsene Menschen näherbringt. Warum nicht mal eine gemeinsame Kunststunde, oder eine gemeinsame Turnstunde.Jeder normale junge Mensch kann eines Tages ein behindertes Kind bekommen. Wie geht er dann damit um, da er ja nie mit behinderten Menschen Umgang hatte. Ich war 19 Jahre alt als mein Sohn geboren wurde, und es war für mich der Schock des Lebens, weil ich überhaupt nicht wusste, was da auf mich zukommt. Niemand hat mir damals wirklich geholfen, mein Mann und ich wir mussten das ganz allein durchstehen. Das kann verhindert werden indem wir heute unsere Jugendliche auf so etwas durch persöliches Kennenlernen vorbereiten.

  • Meike K. schrieb am 25.12.2009 um 10:09 Uhr folgenden Kommentar

    In meinem Verein ist auch eine Frau mit Downsyndrom dabei (Handball). Klar, manchmal ist es kompliziert. Aber trotzdem ist es für unser Team eine Bereicherung. Vor allem, um zu erkennen, dass es nicht nur um Leistung, sondern auch um "Gemeinschaft" geht im Sport.

  • Jutta Fischer schrieb am 09.12.2009 um 16:49 Uhr folgenden Kommentar

    Wir sind eine städtische Musikschule in 76669 Bad Schönborn. Wir unterrichten seit einigen Jahren Kinder und Jugendliche mit verschiedensten Beeinträchtigungen an Instrumenten aller Art. Zusätzlich zum Einzelunterricht treffen wir uns 1x in der Woche alle zum gemeinsamen Musizieren im Konfetti Ensemble. Die Musiker treten in allen Konzerten der Musikschule auf, oft auch zusammen mit unserem Schulorchester. Das ist unsere Idee, die jede Musikschule umsetzen könnte.....

  • Raphael Schäfer schrieb am 07.12.2009 um 14:35 Uhr folgenden Kommentar

    Im Frühjahr 2006 planten zwei Gruppen nach Taizé zu fahren. Durch eine gute Fügung kamen sie zusammen. So reisten Sie gemeinsam nach Taizé unter dem Leitgedanken „all inclusive“ und machten viele gute und wertvolle Erfahrungen miteinander. Junge Leute mit und ohne Behinderung erlebten, dass der Glaube verbinden und Brücken bauen kann. Seit dieser Zeit organisieren das Jugendreferat und die Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern von Stuttgart aus Reisen ins Ausland zu Orten des Glaubens. 2010 geht die Fahrt nach Assisi in Italien. Weitere Informationen finden sich unter www.wir-sind-mittendrin.de

  • Susanne Holoch schrieb am 03.12.2009 um 21:19 Uhr folgenden Kommentar

    Bei uns im Ort gibt es eine Krabbel-Turn-Stunde für 0-3-jährige Kinder, zu der ausdrücklich auch Kinder mit Behinderungen willkommen sind. Nur leider wird dieses Angebot nur sehr vereinzelt wahrgenommen. Ist das bei betroffenen Familien vielleicht gar nicht bekannt? Gibt es eine Hemmschwelle - wie könnte man diese senken? Wie kann man Kinder und Eltern dieser Altersgruppe überhaupt erreichen? Wir fänden es jedenfalls schön, wenn es einfach selbstverständlich wäre, dass behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen turnen.

  • Diana Herschke schrieb am 03.12.2009 um 17:45 Uhr folgenden Kommentar

    Natürlich können Behinderte kulturell was beitragen. Müsst Euch mal das Musikprojekt Station17 aus Hamburg anschauen oder hören... Habe ich mal live gehört in Reutlingen! http://www.station17.net/

  • Sandra Fietkau schrieb am 02.12.2009 um 20:39 Uhr folgenden Kommentar

    Ich würde mich freuen, wenn es für jeden Begeisterten und jede Interessierte die Möglichkeit gibt, Hobbies und Talente im Verein einzubringen. Z.B. sollte es Fußballgruppe nicht nur für Fast-Profis geben, sondern auch für Anfänger und Menschen, die nur aus Freude am Spiel dabei sind. Oder wieso gibt es keine VHS-Kurse in leichter Sprache, die dann auch für Leute gut sind, die mit der deutschen Sprache Probleme haben?

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